Bitcoin Dominanz

Die Bitcoin Dominanz zeigt, wie viel Prozent der gesamten Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen aktuell in Bitcoin stecken.

56,62 %
Bitcoin
56,62 %
Ethereum
10,06 %
Stablecoins
11,94 %
Sonstige
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Bitcoin Dominanz Chart

Bitcoin
Ethereum
Stablecoins
Sonstige
Aktualisiert am 2026-02-19T14:00:22.257835+00:00QuelleCoinGecko

Top 10 Dominanz

56,20 %
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9,90 %
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TetherUSDT
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XRPXRP
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BNBBNB
3,49 %
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Historische Daten

Asset
1 M1 J5 J
Bitcoin Logo
Bitcoin
58,32 %
-1,7
57,94 %
-1,32
60,12 %
-3,5
Ethereum Logo
Ethereum
12,21 %
-2,15
9,96 %
+0,10
13,43 %
-3,37
US dollar Logo
Stablecoins
8,76 %
+3,18
6,47 %
+5,47
2,81 %
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Sonstige
20,71 %
+0,67
25,63 %
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23,64 %
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Höchst- & Tiefststand

Letzte 12 Monate

48,84 %

03.03.2025

Heute

65,56 %

23.06.2025

Durchschnittliche Dominanz

Letzte 12 Monate
Bitcoin
58,72 %
Ethereum
10,61 %
Stablecoins
7,66 %
Sonstige
23,01 %

Was ist Bitcoin Dominanz?

Die Bitcoin Dominanz beschreibt den Anteil von Bitcoin an der gesamten Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen. Liegt sie bei 56 %, bedeutet das: Von jedem Euro, der aktuell in Krypto investiert ist, stecken 56 Cent in Bitcoin. Die restlichen 44 Cent verteilen sich auf Ethereum, Stablecoins, Altcoins und tausende weitere Projekte.

Die Kennzahl ist kein Kurswert. Sie sagt nichts darüber aus, ob Bitcoin gerade günstig oder teuer ist, sondern zeigt, wie das Kapital im Krypto-Markt aktuell verteilt ist. Das macht sie zu einem nützlichen Kontext- und Stimmungsindikator.

Bitcoin Dominanz Illustration

Wie wird Bitcoin Dominanz berechnet?

Formel:
Bitcoin Dominanz = Marktkapitalisierung BTC ÷ Marktkapitalisierung aller Kryptos × 100

Was im Nenner steckt, ist dabei entscheidend: Er umfasst nicht nur Bitcoin und Ethereum, sondern auch Stablecoins wie Tether oder USDC, alle Altcoins und neu gelistete Token. Das hat einen wichtigen Effekt: Wenn der Krypto-Markt wächst und neue Token hinzukommen, kann das die Bitcoin Dominanz tendenziell drücken – nicht jeder neue Token bewegt sofort nennenswert viel, aber der strukturelle Effekt über Jahre ist real.

Als Bitcoin 2009 startete, war es die einzige Kryptowährung überhaupt. Die Dominanz lag entsprechend bei nahezu 100 %. Seitdem sinkt sie strukturell, weil immer mehr Projekte an Marktkapitalisierung gewinnen.

Langfristige Vergleiche sind deshalb sinnvoll, solange man die veränderte Zusammensetzung des Marktes im Hinterkopf behält: Mehr Stablecoins, mehr Projekte, ein anderes Token-Universum als noch 2015 oder 2017. Der Trend innerhalb eines Zeitraums ist meist aussagekräftiger als der Vergleich absoluter Zahlen über Jahrzehnte.

So liest du den Bitcoin Dominanz Chart

Der Chart zeigt die Dominanz von Bitcoin (orange), Ethereum (blau), Stablecoins (grün) und allen anderen Kryptos (grau) über die Zeit. Hier ist, worauf es ankommt:

Steigende Bitcoin Dominanz

Kapital fließt relativ zu anderen Kryptos in Bitcoin. Das passiert typischerweise in unsicheren Marktphasen, wenn Anleger auf das vergleichsweise etablierteste Asset setzen. Altcoins verlieren in solchen Phasen oft überproportional.

Fallende Bitcoin Dominanz

Kapital wandert aus Bitcoin in Ethereum, Altcoins oder Stablecoins. Fällt sie in einem insgesamt steigenden Markt, ist das oft ein Zeichen dafür, dass eine breitere Rally, eine sogenannte Altcoin Season, beginnt oder bereits läuft.

Steigende Stablecoin-Dominanz

Dieses Signal kann zwei Ursachen haben: Entweder ziehen Anleger Kapital aus dem Markt, ohne den Krypto-Bereich ganz zu verlassen – klassisches Risk-off-Verhalten. Oder der Stablecoin-Supply wächst schlicht insgesamt, weil neue Stablecoins emittiert werden. Beides drückt die Bitcoin Dominanz nach unten, aus sehr unterschiedlichen Gründen.

Für die Timeframes gilt: Der 1-Monats-Chart zeigt kurzfristige Verschiebungen, oft durch einzelne Ereignisse ausgelöst. Der 1-Jahres-Chart gibt ein klareres Bild der aktuellen Marktphase. Der 5-Jahres- oder Max-Chart hilft, historische Muster einzuordnen, etwa den massiven Dominanzrückgang 2017 während des ICO-Booms oder die Erholung ab 2022.

Marktphasen und Rotation

Krypto-Märkte durchlaufen erkennbare Rotationsphasen, die sich im Dominanz-Chart widerspiegeln:

  • BTC-Phase: Bitcoin zieht frisches Kapital an, Dominanz steigt. Altcoins performen oft unterdurchschnittlich.

  • ETH & Large Caps: Kapital beginnt in Ethereum und etablierte Altcoins zu rotieren, Dominanz flacht ab oder fällt leicht.

  • Altcoin Season (Altseason): Kapital fließt weiter in kleinere Altcoins, Bitcoin Dominanz fällt deutlich.

  • Risk-off: In Bärenmärkten steigt entweder die Bitcoin Dominanz wieder oder die Stablecoin-Dominanz klettert, weil Anleger Verluste begrenzen.

Diese Rotation ist kein Naturgesetz und wiederholt sich nicht immer in gleicher Reihenfolge, aber als grober Orientierungsrahmen hat sie sich historisch oft bewahrheitet. Das Gegenstück zur Bitcoin Dominanz ist die Altcoin Dominanz, die vereinfacht dem restlichen Marktanteil aller anderen Kryptos zusammen entspricht. Wer den Altcoin Season Index parallel beobachtet, bekommt ein noch klareres Bild davon, in welchem Zyklus der Markt gerade steht.

Praktische Nutzung

  • Marktphase einordnen: Wer wissen möchte, ob der Markt gerade im "Bitcoin-Modus" oder im "Altcoin-Modus" ist, schaut auf den Trend der letzten Wochen. Eine BTC-Dominanz, die über mehrere Wochen konsistent steigt, spricht eher für Vorsicht bei kleineren Altcoins.

  • Risiko-Appetit einschätzen: Eine steigende Stablecoin-Dominanz zeigt, dass ein signifikanter Teil des Marktes auf der Seitenlinie wartet. Das ist kein Kaufsignal, aber ein Hinweis, dass viel Kapital potenziell wieder in den Markt fließen könnte.

  • Portfolio-Gewichtung überdenken: Wer zwischen Bitcoin und Altcoins diversifiziert, kann die Dominanz als eine von mehreren Grundlagen nutzen, um seine Gewichtung periodisch zu hinterfragen – nicht als Timing-Tool, sondern als Kontextgeber für die aktuelle Marktstruktur.

Was die Bitcoin Dominanz nicht aussagt

Dominanz ist nicht gleich Preis

Bitcoin kann auf ein neues Allzeithoch steigen und die Dominanz trotzdem fallen, nämlich dann, wenn Altcoins noch stärker steigen. Umgekehrt kann die Dominanz steigen, obwohl der Bitcoin-Kurs fällt, wenn Altcoins noch stärker fallen.

Stablecoins verzerren das Bild

Da Stablecoins zum Nenner gehören, kann ihr Wachstum die Bitcoin Dominanz nach unten drücken, ohne dass sich an der tatsächlichen Nachfrage nach Bitcoin irgendetwas geändert hat. Manche Analysten berechnen deshalb eine "BTC Dominanz ex-Stablecoins", die diesen Effekt herausrechnet.

Neue Token verwässern strukturell

Mit jedem relevanten neu gelisteten Projekt wächst der Nenner. Ein Wert von 95 % wie 2013 ist heute schlicht nicht mehr realistisch, nicht weil Bitcoin schwächer geworden ist, sondern weil der Markt fundamental anders zusammengesetzt ist.

Über den Autor

Philipp Duringer

Hi, ich bin Philipp. 👋

Gründer kryptovergleich.de

Mit über 15 Jahren Erfahrung in der IT-Branche entwickle ich leidenschaftlich gern digitale Produkte, die Menschen wirklich weiterhelfen. 2017 bin ich tief in die Welt von Bitcoin & Co. eingetaucht – und habe schnell gemerkt, wie unübersichtlich und kompliziert vieles in der Krypto-Welt ist. Genau deshalb habe ich kryptovergleich.de gegründet: um Krypto einfacher, zugänglicher und transparenter zu machen.

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