Der Polygon-Kurs steht massiv unter Druck: In den letzten 24 Stunden verliert POL 14 Prozent und fällt auf 0,0884 USD, direkt an die kritische Supportzone bei 0,0961 USD. Auf Wochensicht summiert sich das Minus auf fast 23 Prozent, während das Volumen um 46 Prozent über dem 30-Tage-Schnitt liegt. Hält der Support nicht, droht schnell ein Test der 0,0851 USD, darunter öffnet sich der Weg zurück Richtung Monatstief bei 0,0705 USD.
Das Wichtigste in Kürze
Harter Tagesverlust: POL fällt in 24 Stunden um 14 Prozent auf 0,0884 USD und rutscht damit unter den primären Support bei 0,0961 USD.
Trend zwischen den Linien: Der Kurs notiert 6,5 Prozent über der 50-Tage-Linie (0,083 USD), aber praktisch auf der 200-Tage-Linie bei 0,0889 USD, die jetzt zur Zerreißprobe wird.
Entscheidungszone: Die Zone zwischen 0,0851 und 0,0961 USD entscheidet, ob der Rücksetzer bald ausläuft oder in einen Test des Monatstiefs bei 0,0705 USD mündet.
RSI noch nicht überverkauft: Der RSI liegt trotz des Absturzes bei 66 und signalisiert damit weder eine Überhitzung nach oben noch eine klassische Kaufzone.
KI sieht Aufholpotenzial: Bis Ende 2026 verortet das KI-Prognosemodell POL in einer Spanne von 0,1108 bis 0,1653 USD, im Mittel bei 0,1353 USD.
Was ist beim Polygon-Kurs passiert?
Polygon steht deutlich unter Druck: POL notiert bei 0,0884 USD und verliert damit auf 24-Stunden-Sicht rund 14 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Minus von knapp 23 Prozent, während der 30-Tage-Vergleich mit plus 22 Prozent noch positiv bleibt. Der aktuelle Rutsch hat den Kurs bereits knapp unter den primären Support bei 0,0961 USD gedrückt.
Auffällig ist das Volumen: Mit 89 Millionen USD in 24 Stunden liegt es rund 46 Prozent über dem 30-Tage-Schnitt. Solche Volumenspitzen bei fallenden Kursen deuten meist auf ernsthaften Verkaufsdruck hin, nicht auf ein zufälliges Zittern im Markt.
Wichtige Kursmarken für Polygon
Der primäre Widerstand liegt bei 0,123 USD, erst ein nachhaltiger Sprung darüber würde das kurzfristige Bild wieder aufhellen und den Weg in Richtung 0,139 USD öffnen. Der entscheidende Support verläuft bei 0,0961 USD: Diese Marke definiert derzeit die Grenze zwischen kontrolliertem Rücksetzer und Trendbruch. Verliert POL sie klar, rückt zunächst der sekundäre Support bei 0,0851 USD in den Fokus, darunter dient das Monatstief bei 0,0705 USD als nächste Orientierung.

Polygon-Indikatoren: RSI, MACD und Volumen
Drei Indikatoren liefern aktuell ein gemischtes Bild, das die Unsicherheit im Markt gut abbildet. Der RSI steht bei 66 und ist damit weder überkauft noch überverkauft, was angesichts des harten Tagesverlusts überrascht und eher auf eine bisher überhitzte Ausgangslage hindeutet. Der MACD ist mit einem Wert von 0,0094 formal noch bullisch, doch die zuletzt schrumpfende Histogramm-Serie zeigt, dass das Momentum spürbar abkühlt. Das Volumen liegt 46 Prozent über dem 30-Tage-Schnitt und unterstreicht, dass der aktuelle Abverkauf mit echter Beteiligung erfolgt. In Summe: Ein Kurs unter Druck, ein noch nicht kapitulierender RSI und ein MACD, der seine bullische Aussage gerade selbst infrage stellt.
Relative Strength Index
MACD
KI-Prognose für Polygon
Auf Sicht zum Jahresende 2026 ordnet unser KI-Prognosemodell den Polygon-Kurs in eine Spanne von 0,1108 bis 0,1653 USD ein. Der zentrale Erwartungswert liegt bei rund 0,1353 USD, ist aber kein Punktziel, sondern der Mittelwert einer breiten Wahrscheinlichkeitsverteilung. Genau deshalb ist die Range wichtiger als jede einzelne Zahl: Sie beschreibt den Korridor, in dem sich das Modell den plausiblen Kursverlauf vorstellt.
Gemessen am aktuellen Niveau bedeutet das im konservativen Fall ein Plus von rund 24 Prozent, im optimistischen Fall ein Anstieg von etwa 85 Prozent. Das Modell sieht damit klar Aufholpotenzial, macht aber gleichzeitig deutlich, dass Polygon vom Allzeithoch bei 1,29 USD weiter mehr als 90 Prozent entfernt bleibt. Die aktuelle Schwächephase ändert an dieser mittelfristigen Einordnung nichts, entscheidet aber, von welchem Startpunkt aus die Erholung ansetzen müsste.
Was könnte jetzt passieren?
Bullisches Szenario
Ein bullisches Bild würde sich erst wieder aufhellen, wenn POL den Support bei 0,0961 USD zurückerobert und anschließend den Widerstand bei 0,123 USD überzeugend überwindet. In diesem Fall wäre der aktuelle Einbruch als Fehlausbruch nach unten zu werten und die 50-Tage-Linie bei 0,083 USD als tragfähige Basis bestätigt. Wichtig wäre, dass der RSI dabei nicht sofort in überkauftes Terrain schießt und dass MACD sowie Volumen die Bewegung mittragen. Solange POL im Anschluss nicht mehr unter die 0,0961 USD zurückfällt, bleibt das kurzfristige Szenario einer Erholung Richtung 0,139 USD intakt.
Trigger: > 0,123 USD mit erhöhtem Volumen
Bärisches Szenario
Bricht POL nachhaltig unter 0,0851 USD, verschärft sich das technische Bild deutlich. Damit wäre nicht nur der primäre Support bei 0,0961 USD gefallen, sondern auch die zweite Verteidigungslinie, was die 200-Tage-Linie bei 0,0889 USD endgültig zum Widerstand machen würde. Als nächste Orientierung nach unten rückt dann das Monatstief bei 0,0705 USD in den Fokus. Ein Wochenschluss unter dieser Marke würde den mittelfristigen Trend spürbar belasten und den Rebound der letzten 30 Tage vollständig neutralisieren.
Trigger: < 0,0851 USD
Fazit: Entscheidung bei 0,0961 USD
Das technische Bild ist fragil, aber noch nicht gebrochen: 50- und 200-Tage-Linie liegen eng beieinander und der MACD ist formal weiter bullisch, während der Kurs den primären Support gerade attackiert. Entscheidend ist jetzt die Zone zwischen 0,0851 und 0,0961 USD.
Gelingt POL eine schnelle Rückeroberung von 0,0961 USD, bleibt der Aufwärtsimpuls der letzten 30 Tage intakt und ein neuer Anlauf auf 0,123 USD wird möglich. Bricht die Marke dagegen klar, öffnet sich der Weg über 0,0851 USD zum Monatstief bei 0,0705 USD, und das mittelfristige Bild kippt. Das ungewöhnlich hohe Volumen zeigt, dass sich der Markt aktuell klar positioniert. Die nächsten Handelstage dürften die Richtung vorgeben.
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Weiter zu BitvavoSeit 2017 beschäftigt sich Philipp Duringer intensiv mit Bitcoin, Kryptowährungen und digitalen Finanzmärkten. Als Gründer von kryptovergleich.de verfolgt er das Ziel, Krypto-Themen einfacher, transparenter und besser vergleichbar zu machen. Dabei verbindet er fundiertes Krypto-Verständnis mit über 15 Jahren technischer Erfahrung in IT und digitalen Produkten.
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