Solana steht unter Druck: Der SOL-Kurs ist auf 90 USD gefallen und nähert sich mit jedem Rücksetzer der entscheidenden Support-Zone bei 83,3 USD. Der MACD liefert ein klar bärisches Signal, doch der RSI nähert sich dem überverkauften Bereich und deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck hin. Hält der Support, bleibt die Chance auf eine Stabilisierung. Bricht er, rückt die 76,6-USD-Marke in den Fokus.
Das Wichtigste in Kürze
Druck auf 90 USD: SOL notiert bei 90 USD und verliert auf 30 Tage rund 23,5 Prozent. Der Abwärtstrend bleibt intakt.
Trend klar angeschlagen: Mit 17,4 Prozent unter der 50-Tage-Linie (109 USD) und nur knapp über der 200-Tage-Linie (88,9 USD) steht der Trend auf der Kippe.
83,3 USD entscheidet: Die Support-Zone bei 83,3 USD ist die wichtigste Marke der kommenden Tage. Darunter droht ein Test der 76,6 USD.
RSI nähert sich Überverkauft: Der RSI bei 37 signalisiert nachlassenden Verkaufsdruck, aber noch keine Trendumkehr.
KI sieht Erholungspotenzial: Das KI-Modell erwartet zum Jahresende 2026 einen Durchschnittswert von rund 115 USD, also etwa 28 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Was ist beim Solana-Kurs passiert?
Solana notiert aktuell bei 90 USD und verliert damit auf 24-Stunden-Sicht rund 6,7 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Minus von knapp 7 Prozent, auf Monatssicht sogar ein Rückgang von 23,5 Prozent zu Buche. Vom Monatshoch bei 122 USD hat sich der Kurs deutlich entfernt und nähert sich dem Monatstief bei 88,3 USD.
Auffällig ist das Handelsvolumen: Mit rund 3,74 Mrd. USD liegt es fast 33 Prozent über dem 30-Tage-Durchschnitt. Das zeigt, dass der Rücksetzer aktiv mitgetragen wird und keine ruhige Konsolidierung ist.
Wichtige Kursmarken für Solana
Der primäre Widerstand liegt bei 102 USD, erst ein Rückerobern dieser Marke würde das kurzfristige Bild spürbar aufhellen und den Weg Richtung 109 USD öffnen. Unterstützung bietet die Zone um 83,3 USD, die als entscheidende Haltemarke fungiert und eng mit der 200-Tage-Linie bei 88,9 USD zusammenspielt. Fällt dieser Support, rückt der sekundäre Support bei 76,6 USD als nächste Orientierung in den Fokus.

Solana-Indikatoren: RSI, MACD und Volumen
Drei Indikatoren liefern aktuell ein gemischtes, insgesamt aber eher bärisches Bild. Der RSI bei 37 nähert sich dem überverkauften Bereich und signalisiert nachlassenden Verkaufsdruck, ohne bereits eine klare Trendwende anzuzeigen. Der MACD bleibt mit -4,03 bärisch, die jüngste Histogramm-Entwicklung deutet jedoch auf eine erste Abschwächung des Abwärtsmomentums hin. Das Volumen liegt rund 33 Prozent über dem 30-Tage-Schnitt und bestätigt, dass die aktuelle Bewegung mit echtem Druck läuft. Zusammen deuten die Indikatoren auf eine angeschlagene Lage, bei der eine Gegenbewegung technisch möglich, aber noch nicht bestätigt ist.
Relative Strength Index
MACD
KI-Prognose für Solana
Auf Sicht zum Jahresende 2026 ordnet unser KI-Prognosemodell den Solana-Kurs in eine Spanne zwischen rund 94,6 USD und 141,2 USD ein. Der zentrale Erwartungswert liegt bei etwa 115,6 USD, ist aber kein Punktziel, sondern der Mittelwert einer breiten Wahrscheinlichkeitsverteilung.
Entscheidend ist weniger der Einzelwert als die gesamte Range, die die Bandbreite möglicher Szenarien abbildet. Im konservativen Fall liegt das Kursniveau nur rund 5 Prozent über dem aktuellen Kurs, im optimistischen Szenario wären es rund 57 Prozent Aufwärtspotenzial. Die Modellbandbreite zeigt damit, dass die aktuelle Schwächephase das langfristige Bild nicht automatisch kippt.
Was könnte jetzt passieren?
Bullisches Szenario
Gelingt es den Käufern, den Widerstand bei 102 USD zurückzuerobern, würde sich das kurzfristige Bild spürbar aufhellen. Als nächstes Ziel käme dann die 50-Tage-Linie bei 109 USD in den Blick. Voraussetzung wäre, dass der RSI dabei nicht sofort in den überhitzten Bereich kippt und MACD sowie Volumen die Bewegung aktiv mittragen. Solange der Kurs oberhalb von 83,3 USD notiert, bleibt die Chance auf eine Stabilisierung grundsätzlich intakt.
Trigger: > 102 USD mit erhöhtem Volumen
Bärisches Szenario
Entscheidend für die Bären ist der Bruch der Support-Zone bei 83,3 USD. Fällt diese Marke, würde sich das kurzfristige Bild deutlich verschlechtern, weil gleichzeitig auch die 200-Tage-Linie bei 88,9 USD nachhaltig unterschritten wäre. Als nächste Orientierung rückt dann der sekundäre Support bei 76,6 USD in den Fokus. Ein Schlusskurs unter dieser Zone würde den mittelfristigen Trend zusätzlich belasten und den Abwärtsdruck verstärken.
Trigger: < 83,3 USD
Fazit: 83,3-USD-Marke entscheidet die Richtung
Das technische Bild ist angeschlagen, aber noch nicht gebrochen. Entscheidend ist die Support-Zone bei 83,3 USD, die eng mit der 200-Tage-Linie bei 88,9 USD verzahnt ist.
Gelingt eine Stabilisierung und ein Vorstoß zurück über 102 USD, würde das kurzfristige Bild spürbar freundlicher. Bricht hingegen der Support bei 83,3 USD, droht ein Test der 76,6 USD und eine Fortsetzung des Abwärtstrends. RSI und abflachendes MACD-Histogramm liefern erste Hinweise auf nachlassenden Verkaufsdruck, bestätigt ist eine Wende damit aber nicht. Die nächsten Handelstage dürften die Richtung vorgeben.
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Weiter zu BitvavoSeit 2017 beschäftigt sich Philipp Duringer intensiv mit Bitcoin, Kryptowährungen und digitalen Finanzmärkten. Als Gründer von kryptovergleich.de verfolgt er das Ziel, Krypto-Themen einfacher, transparenter und besser vergleichbar zu machen. Dabei verbindet er fundiertes Krypto-Verständnis mit über 15 Jahren technischer Erfahrung in IT und digitalen Produkten.
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